
Ich würde Euch gerne erzählen
von den tausenden Sternen
die auf den Wellen hier
glitzern und funkeln
wie winzige Spiegel des Sonnenlichts

Ich würde Euch gerne erzählen
von den tausenden Sternen
die auf den Wellen hier
glitzern und funkeln
wie winzige Spiegel des Sonnenlichts
Glockenschläge im Himmel.
Spatzen am Dach.
Schritte auf buckligem Pflaster.
Ein Roller quält sich den Berg herauf.
Salzige Morgenluft.
Stille in mir.
Am Morgen waren Möwen
lautlos über dem Wasser gesegelt
Nun werfen Boote und badende Menschen
ihre Schatten ins Blau

Morgenjournal hören
Auf den Tonfall des Sprechers achten
Erleichtert sein, dass er unaufgeregt die Nachrichten spricht
(Also nichts Großes geschehen in der Nacht)
ausgeschlafen fit und gar fröhlich
(der kopf ist wieder frei)
was für ein segen der regen
und ich in eile
wünsche euch einen angenehmen tag
Im Zwischenalltag gelandet
Metallisches Hämmern
und undefinierbares Zischen
dahinter ein Martinshorn
erinnern mich dran
Später an diesem Morgen
eine fischkopfförmige Wolke
über meinem Kopf
Ganz sicher ein Zeichen
(Ja, ganz sicher, liebe B ;-))
Bald am Meer. Gut so.
Die Fische schnappen nach Brot
Auf den schwimmenden Wolken
schaukelt der Frosch
im Wasser grünbraun im Teich
Heute noch ekelt ihm
wenn er erzählt vom verfaulten Fisch im Glas
Doch alle anderen Geschichten
lassen ihn lächeln
Vier Jahre lebten sie auf einem Boot
Es muss schön sein
als Hornissenkind so aufzuwachsen
In Sicherheit und geborgen
Klug war es von den Alten
im alten Wohnwagen zu bauen

Die ersten Schritte am Morgen
Ich ließ die Schuhe stehen
und lief barfuß ins Gras
Kalt meine Sohlen vom Tautropfenglanz
Und wieder
die Erinnerung
an die Sommer meiner Kindheit